Der Hirte und seine 20 Schafe
Sonntag, 22:00, Winterthur Bahnhof - das Abenteuer beginnt!
Fast komplett startiamo unsere Reise in die Großstadt - ganz nach dem Motto: Viele Wege führen nach Rom.
Um 03:00 morgens erreichen wir Chiasso, wo sich noch die letzten zwei unserer Truppe anschließen. Endlich kann Signor Sorba seine Schweißperlen trocknen und sich beruhigt in sein Couchette zurückziehen - seine Schäfchen sind vollzählig. Unterdessen machen die Zollbeamten übereifrig ihren Rundgang. Mit Taschenlampen bewaffnet, schleichen sie auf der Suche nach hochexplosiver Ware in den Gängen herum. Und siehe da - sie werden fündig. Gleich zu dritt umringen sie im Schein der Taschenlampen den mysteriösen Fund und inspizieren die drohende Gefahr - ein weißes Couvert! :-o
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Nach einer holprigen Nacht und zwei Stunden Verspätung erreichen wir um die Mittagszeit unsere Zieldestination. Die pulsierende Stadt begrüßt uns mit heulendem Verkehr und schon sind wir Schäfchen neuen Gefahren ausgesetzt. Taschendiebe, Vespas und der Stress beim Aussteigen aus dem Bus wird einem sogleich zum Verhängnis. Ganz alleine steht es da und sieht seine Kumpanen im Bus an sich vorüberziehen. Wo soll es denn hin, das arme Ding? Doch dank mobiler Kommunikation eilt Hilfe geschwind herbei und Hirte Sorbas Clan ist happy again! Viele enge Gassen müssen wir durchqueren bis wir unseren Unterschlupf beim sympathischen Fratello Don Rocco erreichen. Auf fünf Stockwerken verteilt, beziehen wir unsere Galerie-Zimmer, ganz im Stile von Romeo und Julia.
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Danach führt uns Signor Sorba erstmals durch seine Stadt und wir bekommen einen ersten Einblick in die Welt der Römer. So ein Tag macht hungrig und zurück im Collegio befinden wir uns inmitten einer religiösen, bayrischen Seniorengruppe, alias Gruppe 1, beim Abendmahl. Vor dem üppigen vier-Gänger-Menu greift Pater Rocco zu seiner geliebten Handorgel und stimmt eine breite Liederpalette von Gassenhauer bis Mozart an. Alt und jung singt "begeistert" mit - es ist ein riesen Hit!
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Danach fallen wir todmüde in die Betten, während das Kruzifix über unseren Schlaf wacht. Um viertel nach sieben werden wir durch den Wecker brutal aus unseren süßen Träumen gerissen, doch tröstet uns die Vorfreude auf ein reichliches Frühstücksbuffet über unsere Müdigkeit hinweg. Im Gegensatz zum üppigen Nachtessen fällt dieses dann allerdings sehr spartanisch aus und nicht zu vergessen: Ob Groß oder Klein, Regeln müssen sein. Rechts gilt Anstehen, links Gehen. Und an der Wand hängt ein Schild, das daran erinnert, morgens auch das Beten nicht zu vernachlässigen.
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Ungesättigt machen wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg in das antike Rom. Dort erwarten uns nicht nur das eindrückliche Colosseo und das Palatino, sondern auch die italienische Ausgabe des Leslie Nielsen in der Rolle des Reiseführers und moglie e bambini Sorba. Pizza und Gelati stärken uns für den Tag.
Der Mittwoch Morgen begrüßt uns mit Regen, doch das ändert nichts an unserem Programm. Das Ziel des heutigen Tages ist Ostia Antica, das wir nach einer halbstündigen Fahrt mit der S-Bahn erreichen. Auch dieses Mal ist unser Führer, Domenico, wieder zur Stelle, um uns das alltägliche Leben des damaligen Römers vor Ort näher zu bringen.
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Abends, zurück in Rom City, lassen wir uns in einer chicen Pizzeria verwöhnen und schlendern danach gemütlich zur Fontana dei Trevi. Der Anblick des in Mondschein getauchten Brunnens versetzt uns ins Staunen und Träumen. Der romantischen Tradition entsprechend werfen wir schließlich Münzen ins Wasser - in der Hoffnung eines Tages wieder ins wunderschöne Rom zurückzukehren. Während wir den bezaubernden Augenblick in einer ausgiebigen Fotosession bildlich festhalten, werden wir von aufsässigen Rosenverkäufern belagert und terrorisiert. Als bekennende Grasfresser sind wir Schäfchen mit dem Dorngewächs völlig überfordert und kennen nur einen Ausweg: der Sprung ins kalte Nass (Anmerkung der Redaktion: Glaubwürdigkeit wird stark angezweifelt).
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Der Donnerstag ist wettertechnisch ein disastro: Der strömende Regen lässt wohl darauf schließen, dass unsere nicht vollzogenen Morgengebete Petrus stark verärgert haben. Nass bis auf die Unterhose durchstehen wir den Tag im Vatikan nur knapp - da nützt selbst unsere Schafswolle nichts mehr. Nach stundenlangem Ausharren in triefender Kleidung und überschwemmten Strassen wird uns der Wert trockener Socken und einem warmen Pullover wieder mal so richtig bewusst.
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Wieder mit getrocknetem Fell gilt es schließlich noch die Zeit bis zum Rücktransport in die Schweiz zu überbrücken. Zu siebt setzen wir uns in ein überrissen teures Ristorante an der Piazza Navona. Geschockt von den 9 Euro für den unfreundlichen Servizio und der Erkenntnis, dass die Minestrone aus der Migro immer noch die Beste ist, machen wir uns danach auf den Weg in ein italienisches Kaffee, um wenigstens noch einen der berühmten Cappuccinos zu ergattern. Doch da Kaffee nicht jedem Gusto entspricht und die Italiener keine Meister im "Ovi-machen" sind, hilft uns der Nesquik-Hase aus dem Spar gegenüber versteckt unter dem Tisch aus der Patsche.
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Der krönende Abschluss bildet dann das Digestivo musicale und der hausgemachte Limoncello des Don Rocco, welcher uns zu Höchstleistungen in Sachen Tanz und Gesang anspornt.
Schließlich geht es hurtig hurtig zum Bahnhof, wo Signor Sorba eine rührende Abschiedsrede hält und drei der Schäfchen noch einmal ausreißen, um die letzten Einkäufe zu erledigen.
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Doch nun schlägt es zwölf und in den Couchettes werden Schäfchen gezählt. - Und wenn sie nicht gestorben sind, träumen sie noch heute von ihrem gemeinsamen Abenteuer.
Die Schäfchen möchten sich auf diesem Weg bei ihrem Hirten für die tolle Zeit in Rom bedanken - abbiamo trascorso quattro giorni incredibili e non li dimenticheremo mai. Grazie mille!!!
Melanie, Simona, Denise und Sabrina.
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In nur vier Tagen Aufenthalt in Rom, haben wir sehr viel gesehen. Wir haben die wichtigsten Monumente und Orte besucht, wie zum Beispiel das Colosseo, den Vatikan usw. Zudem haben wir Rom noch detailierter kennen gelernt(als wahrscheinlich die normalen Touristen) wegen den intensiven Führungen und wegen einem waschechten römischen Stadtführer --> Herr Sorba.
Ich werde die Reise in sehr guter Erinnerung behalten, auch wenn das Wetter nicht immer mitspielen wollte, denn die Atmosphäre von Rom und unserer "Reisegruppe" hat mir sehr gut gefallen.
Lisa
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Wir haben 4 Tage in dieser grossen Stadt verbracht. Es ist toll, wenn man nun auf eine Postkarte aus Rom schauen kann und sagen kann: „Alle diese Sachen, welche auf der Karte abgebildet sind, haben wir mit eigenen Augen gesehen.“
Es hat mir gut gefallen, Rom bei Sonnenschein und blauem Himmel zu durchwandern. Und ich fand es schön, die Piazza Navona und den Obelisken, der als Sonnenuhr dient, am Abend zu sehen.
Daniela
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Als wir am Sonntagabend im Nachtzug auf dem Weg nach Rom waren, herrschte bei uns schon eine gewisse Anspannung. Da wir beide noch nie nach Italien, und schon gar nicht nach Rom reisten, waren wir gespannt, was uns erwarten würde.
Gerade angekommen, glaubten wir uns in der Stadt nie zurechtfinden zu können. Doch dank Stadtplan und Herrn Sorbas Erklärungen änderte sich das schnell.
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So kamen wir in dieser Weltstadt viel umher und sammelten zahlreiche Eindrücke. Die Erlebnisse gehen von den alten Römern über Metrofahrten und Shoppen bis hin zum Eis essen.
Dank dem in Rom aufgewachsenen Herrn Sorba lernten wie die Stadt nicht nur von der touristischen Seite kennen sondern kamen auch beispielsweise in die beste Gelateria Roms und erhielten Informationen, die nur Römer so lebendig erzählen können.
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Gesamthaft gewannen wir einen fantastischen Einblick in diese wunderschöne Stadt und werden sicherlich wieder einmal Rom besuchen (alleine schon wegen den in den Fontana di Trevi geworfenen Münzen J).
Dass wir uns vor einer Woche noch in Rom befanden ist kaum vorstellbar. Der Aufenthalt scheint schon lange zurückzuliegen.
Doch wir haben viele schöne Bilder im Kopf, an die wir uns bestimmt noch lange erinnern werden.
An dieser Stelle möchten wir Herrn Sorba für dieses tolle Erlebnis nochmals ganz herzlich danken!
Séverine und Jasmine
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Für einige Schülerinnen und Schüler war der 16.Oktober 2005 in den Kalendern rot angestrichen: es geht nach Rom! Gut gelaunt, wenn auch bereits ein wenig müde, begaben wir uns am Sonntagabend in Richtung Hauptstadt Italiens. Es standen uns vier unvergessliche Tage bevor, in denen wir einen der schönsten Orte der Welt erkundigen sollten. Und so war es auch. Das mächtige Kolosseum beeindruckt durch seine fantastische Architektur wie auch durch seine immense Grösse. Endlich durften wir das Wahrzeichen Roms nicht nur am Fernsehen von aussen mitverfolgen, sondern hatten sogar die Möglichkeit einen Blick rein zu werfen. Nicht weniger spektakulär war die Fontana di Trevi. Der Besuch dieser „Fontana“ bei Nacht hat uns schlicht weg in Erstaunen versetzt, sodass sogleich alle ihre Portemonnaies aus den Hosentaschen rissen und eine ihrer vielen kleinen Münzen in den Brunnen warfen. Man sagt ja, derjenige, der eine Münze in den Brunnen wirft kommt wieder nach Rom zurück. Für uns alle heisst das wohl, dass diese Rom-Reise nicht die letzte war.
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Ein weiteres grosses Highlight war der Besuch des Vatikans am Donnerstag. Das Innere der Basilika ist schlichtweg überwältigend. Unglücklicherweise machte uns das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung, sodass wir klitschnass ins Internat zurückkamen. Nur wenige Stunden später hiess es auch schon wieder Abschied von Rom nehmen.
Wir alle haben viele schöne Erinnerungen dieser wunderschönen Stadt zurückgebracht und hoffen auf ein baldiges zurückkehren, denn sie ist wirklich eine Reise wert.
Daniele
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