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Die Kantonsschule Im Lee Winterthur

Unsere Schule liegt am Fusse des Lindbergs an der Rychenbergstrasse, nördlich der Winterthurer Altstadt. Sie teilt sich zusammen mit der Kantonsschule Rychenberg ein grosszügig angelegtes parkähnliches Areal.

Die meisten unserer Schülerinnen und Schüler stammen aus dem Bezirk Winterthur, dem Weinland, dem Tösstal und der Umgebung von Illnau Effretikon. Aber auch aus anderen Kantonsteilen treten immer wieder Schülerinnen und Schüler in unsere Schule ein.

Die Kantonsschule Im Lee ist durch den öffentlichen Verkehr gut erschlossen: Der Bus Nr. 10 hält vor dem Schulgebäude (Haltestelle "Kantonsschule"); vom Bus Nr. 1 sind es lediglich ein paar Minuten zur Schule (Haltestelle Palmstrasse" oder "Hermannstrasse").

Unser Angebot: 4 Maturitätsprofile


Die Kantonsschule Im Lee schliesst an die zweite Klasse der Sekundarschule an und führt in vier Jahren zu einem schweizerisch anerkannten Maturitätszeugnis. Sie vermittelt eine breit gefächerte, ausgewogene Bildung, die in erster Linie den Zugang zu den Hochschulen gewährleistet, darüber hinaus aber auch auf andere anspruchsvolle Aufgaben in der Gesellschaft vorbereitet.

Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich mit ihrer natürlichen, technischen, kulturellen und gesellschaftlichen Umwelt auseinanderzusetzen und ihr persönliches Leben im Bezug auf Gegenwärtiges und Vergangenes zu gestalten. Ziel ist die gleichzeitige Förderung von intellektueller Begabung, Willenskraft, Einfühlungsvermögen und Erlebnisfähigkeit.

Die Kantonsschule Im Lee bietet eine grosse Vielfalt persönlicher Wahlmöglichkeiten. Beim Eintritt entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für das
mathematisch-naturwissenschaftliche, das musische das sprachliche Grundprofil oder für die zweisprachige Maturität Deutsch/Englisch. Innerhalb dieser Richtungen werden sodann Schwerpunkte gesetzt, die später durch weitere Wahlfächer bereichert und ergänzt werden. Das Ausbildungsangebot fordert die Schülerinnen und Schüler heraus, die eigenen Neigungen und Fähigkeiten zu entdecken.

Die mathematisch-naturwissenschaftliche Ausbildung hat an unserer Schule eine lange Tradition. Sie geht auf die 1834 gegründete Industrieschule zurück, aus welcher sich später die Oberrealschule entwickelte. Mit dem musischen Profil führen wir die seit 1905 an unserer Schule beherbergte Lehramtsschule weiter. das Sprachliche Profil, das moderne Fremdsprachen oder Latein als Schwerpunkt anbietet, tritt an die Stelle der entsprechenden Kurzgymnasien, die seit den siebziger Jahren zur Kantonsschule Im Lee gehört haben.

Schülerinnen und Schüler


Die Schülerinnen und Schüler sollen sich an unserer Schule wohl fühlen können. In einer entscheidenden Phase ihrer Entwicklung werden sie vielseitig angeregt und geistig herausgefordert. Sie werden ermutigt, zunehmend ihre Eigenverantwortung zu erkennen und ihr Lernen als Prozess und persönliche Entwicklung zu begreifen. Sie gewinnen die Freiheit, den verschiedenen Disziplinen und Wissensgebieten mit persönlich begründetem Interesse zu begegnen und eine entsprechende Wahl zu treffen.

Der Erwerb eines soliden Grundwissens und die Festigung elementarer Kenntnisse erlauben ihnen, den Zugang zu neuem Wissen selbständig zu erschliessen, Wissen zu strukturieren und anzuwenden.

Selbständiges und eigenverantwortliches Lernen setzt Ausdauer, Beharrlichkeit und Lernfreude voraus. Wir stellen hohe Anforderungen an Auffassungsgabe und Leistungsbereitschaft. Neben intellektuellen Fähigkeiten erwarten wir auch geistige Neugier und Phantasie.

Die Schülerinnen und Schüler werden zu exaktem Arbeiten angeleitet und in ihrer Fähigkeit gefördert, aufmerksam wahrzunehmen, schrittweise zu abstrahieren, auch komplexe Zusammenhänge zu erkennen, zu deuten und sprachlich präzise zu formulieren.

Wir regen dazu an, das eigene Wissen und Können zu nutzen, mit ihm kritisch und produktiv umzugehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Bereitschaft erwerben, sich auch auf Ungewohntes und Fremdartiges vorurteilslos einzulassen.

In der gemeinsamen Arbeit lernen die Schülerinnen und Schüler eigene und fremde Interessen wahrzunehmen und gegeneinander abzuwägen, ihre persönliche Haltung zu formulieren, aber auch zu überdenken. Indem sie sich in der Gemeinschaft erfahren, gewinnen sie Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein.

Die Auseinandersetzung mit sich widersprechenden Wertvorstellungen und sich verändernden Weltbildern soll zu einer offenen, kritischen Haltung führen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, ihre kulturelle, gesellschaftliche und politische Verantwortung zu erkennen.

Lehrerinnen und Lehrer


Die Lehrerinnen und Lehrer verfügen über eine wissenschaftliche und didaktische Ausbildung und sind für die Qualität des Unterrichts verantwortlich. Sie verstehen ihre Aufgabe auch im fächerübergreifenden Zusammenhang und tragen wesentlichen Fragen der Zeit Rechnung.

Über die fachliche Wissensvermittlung hinaus nehmen wir Lehrerinnen und Lehrer die pädagogische Aufgabe wahr, die Schülerinnen und Schüler in ihrer intellektuellen und persönlichen Entwicklung zu begleiten. Wir fördern Begabungen, helfen aber auch Schwierigkeiten anzunehmen und stärken die Bereitschaft, Hemmnisse zu überwinden.

Die Schule erwartet von ihren Lehrkräften ein Engagement über den Fachunterricht hinaus im Kollegium und Konvent, in der Schulgemeinschaft sowie im Kontakt zu den Eltern.

Die Lehrerinnen und Lehrer sind bestrebt, eine zeitgemässe Schule zu gestalten. Sie überprüfen regelmässig die Wirksamkeit von Vereinbarungen und Einrichtungen.

Die Schulleitung ist offen für Anliegen der Schüler- und Lehrerschaft. Sie sorgt in Zusammenarbeit mit den Behörden und den Aufsichtsorganen für ein günstiges Arbeitsklima und eine offene Information nach innen und aussen.

Schulleitung und Lehrerschaft sind an der Zusammenarbeit mit der Volksschule und anderen Mittelschulen interessiert. Schulleitung und Lehrerschaft pflegen den Dialog mit den Hochschulen.

Schulleben

Lehrende und Lernende leisten gleichermassen ihren Beitrag zur Entwicklung einer bewussten Lernkultur in der Gemeinschaft der Klasse und der Schule im gesamten.

Besondere Unterrichts- und Arbeitsformen schaffen Raum für neue Begegnungen. Veranstaltungen kultureller, sportlicher oder künstlerischer Art bereichern das Schulleben.

Wir begegnen einander mit Offenheit und gegenseitigem Respekt. In unserem Umgang sollen Toleranz und Bereitschaft zum Gespräch gelten.

Die Kantonsschule Im Lee öffnet sich zur Arbeitswelt und nimmt ihre Aufgabe im gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld der Region Winterthur wahr.

Genehmigt von der damaligen Aufsichtskommission am 16. Mai 1997



aktualisiert am Samstag, 9. Januar 2010